Haus der Solidarität
Claiming Common Spaces VI
Haus der Solidarität: In Verteidigung der Migrationsgesellschaft
»Wohin führt es uns, wenn wir die Ansteckungsketten von Hass und Herabwürdigung, Antisemitismus und Rassismus, Sexismus und Misogynie, imperialer Lebensweise und kapitalistischer Extraktion erfolgreich unterbrechen? Und was wäre dafür notwendig? Eine Antwort aus Forschung, Zivilgesellschaft, Kunst und Kultur sind Praktiken und Infrastrukturen der Solidarität. Sie machen ein Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft denkbar: In der Menschen füreinander, die Welt und den Planeten ein- und aufstehen. Diesen Aufstand gilt es zu stärken. Angesichts der Angriffe auf das Asylrecht, die Migration und das Zusammenleben in Europa, angesichts der Spaltung zwischen ›Menschen wie uns‹ und ›den Anderen‹, angesichts der schwindenden Infrastrukturen der Daseinsvorsorge und des Gemeinwohls. Solidarität muss mehr denn je die Diskurse des Hasses und der Lösung sozialer und politischer Probleme durch Abschiebungen und Ausgrenzung überlagern und zurückdrängen. Im ›Haus der Solidarität sollen Wege und Visionen für das Zusammenleben entwickelt werden. Denn dies ist die Herausforderung, vor der die Gesellschaft heute steht: Die Migrationsgesellschaft verteidigen und unsere geteilte Welt neu erfinden.«
Transforming Solidarities lädt ein zu drei Tagen, an denen in Diskussionen, Konzerten, Comedy, Spoken Word und Festen einander zugehört, erinnert und getrauert, gesprochen und vor allem gemeinsam imaginiert werden kann.
Das Haus der Soldiarität ist ein Beitrag zur jährlichen Programmreihe ›Claiming Common Spaces‹ des Bündnisses internationaler Produktionshäuser.
14.-16. März 2024 Venue: HAU1, HAU2, HAU3.
Programm, Tickets und weitere Infos hier.
